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Der Geburtshilfe im westfälischen Borken droht die Schließung

In Borken (Westfalen) will das Klinikum Westmünsterland die Geburtshilfe im Marienhospital ab 2022 schließen. Borkener Kinder müssten dann in Bocholt geboren werden. Dagegen wehren sich die Bürgermeisterin und die Fraktionsvorsitzenden aller im Stadtrat vertretenen Parteien mit einer Resolution. Die Borkener Zeitung berichtet (22.11.2019):

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Studie in NRW zur Versorgung durch Hebammen

Hebammen sind überlastet, Geburtsstationen schließen, Schwangere finden keine Betreuung – die Lage ist bekannt, die Nachrichten sind vielfältig. Nun hat die Hochschule für Gesundheit in Bochum eine Studie erstellt, die den Mangel in Zahlen und Fragen erfasst.

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Medizingeschichte: Frühchen im Vergnügungspark

Lebende Frühchen in Brutkästen als Ausstellung – damit hat der Stern wohl eine der Geschichten aus dem Bereich der Medizin ausgegraben, die mindestens skurril ist. Ein Mann, der sich als Arzt ausgab, stellte von 1903 bis 1943 im Vergnügungpark auf Coney Island die Frühgeburten aus – und ermöglichte so ihr Überleben. Denn Brutkästen waren teuer – und die Mediziner glaubten nicht daran, dass die Frühchen überleben könnten. DerBericht von Amelie Graen erschien am 19.10.2019:

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Auch in und um Emden und Gießen wird's im Kreißsaal enger

Eigentlich könnten sich die Hebammen eines Krankenhauses in Gießen glücklich schätzen – ihr Team ist aufgestockt worden. Doch im Umkreis schließt eine Entbindungsstation nach der anderen – die Perspektive ist bedrückend. Schon jetzt müssen Schwangere abgewiesen werden – und oft finden Frauen keine Hebamme, die sie nach der Geburt betreut. Ein Zusammenfassung der Situation in der Gießener Allgemeine, 8.10.2019:

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Wenn das Auto den Kreißsaal ersetzen muss ...

Früher wär’s in den Tageszeitungen eine Nachricht auf „Aus aller Welt“: Die Geburt im Auto auf dem Weg in den Kreißsaal. Heute häufen sich solche Geburten, weil die Wege länger werden.. Chirurg und Publizist Bernd Hontschik klärt in der FR Ursachen und Zusammenhänge (7.10.2019):

https://www.fr.de/wissen/medizin-reisewarnung-schwangere-13071308.html

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Auffällige oder zufällige Häufung von Handfehlbildungen? Aktualisierung 1.10.2019 - Entwarnung vom NRW-Gesundheitsministerium

In Gelsenkirchen-Buer sind in diesem Jahr zwischen Juni und September drei Babys mit Handfehlbildung geboren worden. Das Krankenhaus kann keine ethnische, kulturelle oder soziale Gemeinsamkeit feststellen, sucht aber dennoch nach einer gemeinsamen Ursache. Die Berichterstattung über die Geburten ist ausgelöst worden vom Kölner Express. Das Marien Hospital in Buer berichtet auf seiner Web-Seite.

Hier die Aktualisierungen ab 1.10.2019 - die vergangene Berichterstattung mit den Aktualisierungen bis zum 30.9. finden Sie in den unteren Absätzen.

Aktualisierung 1.10.2019: Das NRW-Gesundheitsministerium gibt Entwarnung: Es wurde keine Häufung von Neugeborenen mit fehlgebildeten Händen festgestellt, die Quote liege bei unter 0,1 Prozent. Hier der dpa-Bericht bei t-online, 30.9.2019:
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_86541752/ministerium-sieht-keine-haeufung-bei-fehlbildungen-in-nrw.html

 

Hier die Links zur anfänglichen Berichterstattung:

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Zur Situation der Hebammen - Linksammlung

Die geplante Änderung der Hebammen-Ausbildung zum Studium hatte schon im Vorfeld eine umfangreiche Berichterstattung ausgelöst. Hier eine – ungeordnete – Linksammlung zum Thema, die die „Lage der Nation“ wohl ganz gut widerspiegeln kann. Um sich schnell durchzufinden, sind die Schlagworte gefettet. Und ganz am Ende das Artikels die Links zu älteren Berichten oder Textsammlungen in den MEDNET-Nachrichten:

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Trisomie-Test als Kassenleistung - Die Reaktionen

Nun ist’s beschlossene Sache: Die Krankenkassen zahlen in Einzelfällen vorgeburtliche Tests auf das Down-Syndrom. Gestern (19.9.2019) fiel die Entscheidung im G-BA. Die Rede ist von engen Grenzen und begründeten Einzelfällen.

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Schutz vor starken Blutungen nach der Geburt

Wenn eine Frau nach der Geburt eines Kindes mehr als einen Liter Blut verliert, wird’s lebensbedrohlich. Seit der Jahrtausendwende hat sich in den Industrienationen die Zahl der Frauen, die zu viel Blut nach der Geburt verlieren, etwa verdoppelt. In der Schweiz wurde eine Technik entwickelt – und ein Marker gefunden, die eine Risikoabschätzung während und vor der Geburt möglich machen.

Der Bericht in der Aargauer Zeitung ist vom 6.9.2019:
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/immer-mehr-frauen-leiden-nach-der-geburt-an-starken-blutungen-eine-neue-technik-aus-der-schweiz-hilft-praeventiv-135574581

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Mehr Kinder, ältere Mütter und Ü-50-Schwangerschaften

Mehr Kinder und ältere Mütter in Deutschland. Der Trend geht zu 40+, um im Jargon vom Spiegel zu sprechen. Der hat die Daten des Statistischen Bundesamt zu den Geburten in Deutschland ausgewertet. Eine Grafik ist auch dabei – und ein Video von Spiegel-TV über Ü-50-Mütter. Dauer: 43 Minuten. Das Video begleitet Ü-50-Mütter durch den Alltag. Sehenswert. Man muss halt nur durch 14 Sekunden Werbung zuvor.

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Geburt nach Hirntod der Mutter

Es ist ein Wunder. Und das Kind wird als Wunderkind gefeiert. Und zweifelsohne ist der Begriff hier nicht überstrapaziert: Drei Monate lang lag die schwangere Mutter hirntot in Koma. Im August haben die Ärzte im tschechischen  Brünn das Kind per Kaiserschnitt zur Welt geholt – und die lebenserhaltenden Maßnahmen für die Mutter eingestellt. Sie hatte in der 16. Schwangerschaftswoche eine Hirnblutung erlitten. Die Medien berichten breit gefächert, hier nur ein Link zur Deutschen Welle:

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Studien zum Vaginal Seeding

Kaiserschnitt-Kinder verpassen sozusagen die bakterielle Abreibung durch den Geburtskanal. Das soll Asthma und Fettleibigkeit begünstigen. Deshalb wird seit einiger Zeit als Behandlungsmethode propagiert, die Neugeborenen mit Vaginalsekret abzureiben, um diesen Mangel auszugleichen. Die Behandlung ist umstritten und wenig erforscht. Nun gibt’s Studien zum Thema Vaginal Seeding. Das Spektrum der Wissenschaft berichtet (20.8.2019):

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Änderung des Embryonen-Schutzgesetzes gefordert

Reproduktionsmediziner fordern, dass in Deutschland Eizellen-Spenden erlaubt werden, berichten verschiedene Medien. Die Gesetzgebung in Deutschland sei restriktiv, hinke anderen Ländern und der Wissenschaft hinterher.

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100 Jahre Frauenmilchbanken - und noch ältere Wunder der Weibermilch

Der dpa-Artikel „Frauenmilchbanken helfen Frauen mit Stillproblemen“ ist seit dem 18. Mai von den Medien gern veröffentlicht worden: Focus, Westfälische Nachrichten, Badische Neueste Nachrichten, n-tv - und gewiss noch mehr. Es geht dabei darum, dass tiefgefrorene Muttermilch vor allem für Frühchen von großem Nutzen sein kann. Die Idee ist nicht neu – vor 100 Jahren wurde sie zum ersten mal entwickelt.

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Peine: Demo für die Wiedererrichtung der Gynäkologie

Das Klinikum in Peine hat Mitte April die gynäkologische Abteilung geschlossen. Mütter und Hebammen hatten zum 11. Mai zu eine Demonstration für die Wiedereinrichtung der Gynäkologie aufgerufen. Die Zeitungsberichte über die Demo sind nur über Abos bei den Zeitungen abrufbar, deswegen hier nur Links zur Ankündigung der Demo. Außerdem gibt es eine Petition an den Kreistag der heute (13.5.2019) nur noch 161 Stimmen fürs nötige Quorum von 1400 fehlen.

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Geburtsstation wird ausgebaut

Das Klinikum Hochsauerland baut seine Geburtsstation aus – und tritt damit gegen den Trend an, eine zweite Familienstation mit 15 Betten werde eingerichtet, berichtet business-on (2.4.2019):

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Der kleine Unterschied ist medizinisch gesehen beträchtlich

Frauen und Männer sind verschieden. Das wirkt sich auch auf die Medizin aus: Gleich ist auch hier nicht gleich. Was logisch klingt und jedem pauschal erst mal einleuchtet, war in der Medizin und in den Gesundheitsseiten der Medien lange eher ein Orchideen-Thema. Nun hat sich nicht nur die Tagesschau des Themas angenommen, es folgt eine Link- und Themensammlung.

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Zu wenig Abtreibungsärzte?

Pro Familia schlägt Alarm: In manchen Regionen in NRW gäbe es nicht genügend Ärzte, die Abtreibungen vornähmen. Nun ist die Frage der Erreichbarkeit und die Frage der nötigen Anzahl von Ärzten das eine Problem, ein anderes ist, dass kein Arzt zu Abtreibungen gezwungen werden darf – und dass die Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, zum großen Teil älter als 60 Jahre sind. Der WDR nimmt sich des Themas an (27.3.2019):

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Das Handy als Verhütungsmethode ...

Vor allem junge Menschen sind Apps auf dem Handy gegenüber aufgeschlossen – und halten Google oftmals für eine zuverlässige Informationsquelle. Das hat Folgen, die ein Frauenarzt in der Westfalenpost schildert. Viele der Apps und Antworten seien einfach nur Hokuspokus – und eine Handy könne keine Schwangerschaft verhindern. Der Artikel ist vom Januar, wird aber in der Zwischenzeit wohl kaum an Aktualität eingebüßt haben:

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Fördern Hormonersatztherapien Demenz?

Hormonersatztherapien – so hieß es einstens wohl nicht nur einzeln – sollten Frauen nicht nur vor den Folgen der Wechseljahre schützen, sondern zugleich auch noch Demenzkrankheiten vorbeugen. Nun liegt das Gegenteil nahe. Das Ärzteblatt berichtet (7.3.2019):

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