Medicusplus und HZV: Ist integriert und kein Anhängsel! Nur so geht’s!

Updatechecker

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MEDICUSplus Updatechecker


Dieses Dokument beschreibt die Funktion und Bedienung des Updatecheckers in MEDICUSplus.

1. Der Updatechecker

MEDICUSplus wird als lokale Anwendung auf der Arbeitsstation installiert. Die Ver­knüpfung zum Starten von MEDICUSplus verweist auf das Programm updateche­cker.exe. Der Updatechecker startet das Programm joshuaWinClient.exe (MEDI­CUSplus). Falls noch keine Installation auf dem Arbeitsplatz vorhanden ist, führt der UpdateChecker.exe eine Neuinstallation durch.

Voraussetzung für den Updatechecker ist ein Windows-Betriebssystem ab XP und we­nigstens DOTNET 1.1.

Voraussetzung für die Neuinstallation ist, dass in der Praxis ein fertig installierter MEDICUS-Server eingerichtet ist und unterhalb von [SDISK]\installation\ die erforderlichen Quellverzeichnisse für die Erstinstallation vorhanden sind.

Der Updatechecker setzt mit der aktuellen Version vom 25.07.2012 DONET 2.0 auf dem Arbeitsplatz voraus.

2.Funktion und Aufgaben

2.1.Arbeitsweise

Das Programm Updatechecker dient als Starterprogramm für MEDICUSplus. Beim Start führt der Updatechecker folgende Aufgaben durch:

  • Der Updatechecker beendet alle Instanzen von MEDICUSplus auf der Arbeits­sta­tion.

  • Der Updatechecker führt einen Abgleich der Versionsstände durch.

  • Der Updatechecker startet dann MEDICUSplus.

Mit dem Einsatz des Updatecheckers ist sichergestellt, dass an den Arbeitsstationen jeweils die aktuellen Programmversionen im Einsatz sind und keine „toten“ Instanzen den Neustart blockieren.

Der Updatechecker prüft, ob er noch aktiv ist und kann solange kein zweites Mal ge­startet werden.

Falls der Updatechecker aus einem Verzeichnis gestartet wird, das nicht mit c:\mednet oder d:\mednet beginnt, wird eine Neuinstallation nach c:\mednet\jswin durchgeführt.

2.2.Befehlszeilenparameter

Der Updatechecker kann mit allen Befehlszeilenparametern gestartet werden, die auch für MEDICUSplus zulässig sind, da diese Parameter beim Starten vom Updatechecker an joshuaWinclient.exe übergeben werden. Zusätzlich gibt es mehrere Parameter, die eine besondere Bedeutung für den Updatechecker selbst haben.

Befehlszeilenparameter:

-? Hilfe

-f Zwangsupdate aller Dateien ungeachten des Zeitstempels

-u DOTNET20-Update prüfen und
ggfls. durchführen. Voraussetzung:
sdisk\\installation\\winclient20

-http:x HTTP-URL 'x' starten

-wts Terminalserver (laufende Instanzen nicht beenden)

-i:jswin Neuinstallation einer Arbeitsstation

-nul NullChecker: führt das Update aus, startet aber nicht MEDICUSplus

-ppd Aktualisierung der Programmkomponenten erst beim
Beenden von MEDICUSplus durchführen.

-h:192.168.0.1 Bei einer Neuinstallation wird als Quelle der UNC-Pfad genommen.

2.2.1.Zwangsupdate mit –f durchführen

Das Zwangsupdate aller Dateien kann erforderlich werden, wenn es durch einen Pro­grammabbruch zu einer nur teilweise aktualisierten Programmkomponente gekommen ist. Mit dem Parameter –f werden alle Programmkomponenten überschrieben.

2.2.2.Terminalserver mit -wts

Mit dem Befehlszeilenparameter wird der Updatechecker veranlasst, die laufenden In­stanzen von MEDICUSplus auf dem Rechner nicht zu beenden. Diese Einstellung ist auf dem Terminalserver als Standardeinstellung zu verwenden.

2.2.3.Updatechecker mit –nul starten

Mit dem Schalter –nul starten Sie den Updatechecker. Es werden alle Aktualisierungen ausgeführt, aber am Ende wird MEDICUSplus nicht gestartet. Dieser Aufruf ist für eine gesteuerte Installation sinnvoll.

2.2.4.Nachgelagerte Aktualisierung mit –ppd

Falls die Startgeschwindigkeit vorrangig ist, können Sie mit dem Schalter –ppd den Updatechecker dazu bringen, dass er – außer bei einer Neuinstallation – zuerst das Pro­gramm MEDICUSplus startet. MEDICUSplus erhält bei diesem Aufruf den Parameter –ppd übergeben und führt dann das Update beim Beenden des Programmes aus.

2.2.5.Server (SDISKHOST) mit –h: adressieren

Bei einer Neuinstallation übernimmt der Updatechecker den Verweis auf das Serververzeichnis [sdisk] anhand des Laufwerksbuchstabens. Dieser Verweis wird entsprechend als SDISKHOST in die Registry bzw. die WinClient.exe.config eingetragen. Falls stattdessen ein UNC-Pfad eingetragen werden soll, muss der UNC-Pfad mit dem Parameter –h: übertragen werden (z.B. –h:\\server3\sdisk ). Falls ein UNC-Pfad übergeben wird, ist die Laufwerksverknüpfung mit dem Serververzeichnis [sdisk] nicht zwingend erforderlich. Der UNC-Verweis selbst liefert die erforderliche Information.

2.3.Neuinstallation einer Arbeitsstation per Doppelklick

2.3.1.Neuinstallation per Doppelklick

Die Neuinstallation einer MEDICUSplus Arbeitsstation erfolgt mit dem Updatechecker per Doppel­klick.

Dazu gibt es drei Verfahren:

1. Erstellen Sie ein Netzlaufwerk zum Serververzeichnis [sdisk]:

  • das Verzeichnis [SDISK] des Servers muss als Netzlaufwerk lokal verbun­den sein (zum Beispiel als m:\). Die Installation erfolgt aus dem Quellverzeich­nis [sdisk]\installation\winclient.

  • Falls im Verzeichnis „[sdisk]\installation\winclient“ keine jswin.reg mit den erfor­derli­chen Registry-Einträgen vorhanden ist, wird eine Default-Registry er­zeugt.

  • Falls keine Schreibrechte auf die Registry unterhalb von HKEY_LOCAL_ MACHINE beste­hen, wird eine winclient.exe.config erzeugt.

  • Unterhalb von "[sdisk]\installation\gs" sollte eine gs9*.exe liegen, falls eine Ghostscript-Installation gewünscht ist.

2. Sie starten den Updatechecker mit dem Parameter –h:[IP-Adresse-Des-Servers]:

  • Mit dem Parameter –h: übergeben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers. Alle weiteren Installationsparameter bildet der Updatechecker anhand der Serveradresse.

3. Sie starten den Updatechecker direkt im freigegebenen Verzeichnis

  • Doppelklick auf Updatechecker.exe im Verzeichnis [SDISK]\installation. Mit Hilfe des Startverzeichnisses identifiziert der Updatechecker das Quellver­zeich­nis auf dem Server und führt die Neuinstallation durch.

Falls der Updatechecker das Quellverzeichnis nicht erkennen kann, zum Beispiel bei Home-Edition-Rechnern, die unvollständig in das Netzwerk der Praxis eingebunden sind, führt der Updatechecker eine Host-Suche im Netzwerk durch und versucht eine Freigabe mit dem Namen SDISK zu finden.

2.3.2.Quellverzeichnisse für die Neuinstallation

Für die Neuinstallation eines Arbeitsplatzes müssen unterhalb von [SDISK]\installation folgende Verzeichnisse vorhanden sein:

 

[sdisk]

installation

winclient enthält alle Programm-Komponenten von MEDICUSplus

aktendrucker alle Komponenten des Druckers

rednonnt Port-Monitor (Redmonnt) für x32 und x64

x32

x64

gs Ghostscript in der jeweils aktuellen Version

drucker Postscript-Druckertreiber für x32 und x64

i386

x64

 

2.4.Protokollierung

Der Updatechecker schreibt ein Protokoll im Startverzeichnis. Der Dateiname des Pro­tokolls ist nach dem Muster START_[MachineName] _[UserName].log aufgebaut. Bei Startproblemen kontrollieren Sie bitte zuerst diese Protokolldatei.

2.5.Zurücksetzen eines Updates

Falls ein fehlerhaftes Update zum Einsatz gekommen ist und kurzfristig eine Behebung des Fehlers erfolgen muss, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  1. Sie kopieren in das Verzeichnis [sdisk]\installation\winclient alle Programm­kom­­ponenten der Vorversion.

  2. Im Verzeichnis winclient führen Sie das Hilfsprogramm tch.exe mit Doppelklick aus. Dieses Pro­gramm setzt für alle Programmkomponenten das Datum der letzten Änderung auf die aktuelle Uhrzeit.

Nach diesen Schritten führt der Neustart von MEDICUSplus an den Arbeitsstationen zu einer Aktualisierung der Vorversion, da der Versionsabgleich anhand des Datums der letzten Änderung erfolgt. Dieses Datum wurde mit tch.exe aktualisiert, so dass der Up­datechecker die eigentlich neuere Version mit den Programmkomponenten der Vorver­sion überschreibt.

2.6.Löschen einer Programmkomponente

In bestimmten Situationen kann es erforderlich sein, auf allen Arbeitsstationen eine be­stimmte Programmkomponente, zum Beispiel eine fehlerhafte Konfigurationsdatei, zu löschen. Dazu müssen Sie im Verzeichnis [sdisk]\installation\winclient die fragliche Programmkomponente umbenennen und die Endung „.delete“ anhängen.

Beispiel:

Die Datei konfiguration.xml im Installationsverzeichnis soll gelöscht werden.

Vorgehen:

Erstellen Sie im Winclient-Verzeichnis eine Datei „konfiguration.xml.delete“.

3.Anlagen

3.1.Änderungsliste

Datum

Autor

Kurz

Beschreibung

26.01.2012

ue

Erstfassung

 

22.02.2012

Hs

Gegenlesen

korrekur

22.02.2012

ue

Nullchecker

 

21.03.2012

ue

-ppd für nachgelagerte Aktualisierung

 

17.04.2012

ue

-h:[unc-pfad sdisk]

 

19.04.2012

ue

Neuinstallation auf Doppelklick, falls das Zielverzeichnis nicht mit c:\mednet oder d:\mednet beginnt

 

23.04.2012

ue

Erweiterte Protokollierung

Druckerinstallation

18.05.2012

ue

MLX-Dateiendung registrieren

Weiterleitung von Zugriffsberechtigungen

25.07.2012

ue

Neuinstallation überarbeitet.

 

25.07.2012

ue

HOST-Suche im Netzwerk nach SDISK-Freigabe bei einer Neuinstallation

 

[Letzte Änderung: 25.07.2012 21:08]